Leistungsthema

Late Talker

Wenn Kinder später mit dem Sprechen beginnen, kann eine logopädische Einschätzung Orientierung geben.

Worum geht es?

Als Late Talker werden Kinder bezeichnet, die um den zweiten Geburtstag herum deutlich weniger sprechen als viele Gleichaltrige, zum Beispiel wenn der Wortschatz sehr klein ist oder noch keine Zweiwortäußerungen entstehen. Nicht jedes spät sprechende Kind benötigt automatisch eine Therapie. Eine logopädische Einschätzung kann aber helfen, die Sprachentwicklung einzuordnen, Eltern zu beraten und bei Bedarf frühzeitig zu unterstützen.

Wann kann Logopädie sinnvoll sein?

  • Das Kind spricht im Vergleich zu Gleichaltrigen deutlich wenig.
  • Der Wortschatz wächst nur langsam oder Zweiwortäußerungen bleiben noch aus.
  • Eltern haben den Eindruck, dass Verstehen und Sprechen nicht zusammenpassen.
  • Die Kinderärztin oder der Kinderarzt empfiehlt eine logopädische Abklärung.

Wie wir arbeiten

In der Therapie und Beratung geht es darum, die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes zu beobachten, passende Impulse im Alltag zu finden und Eltern verständlich einzubeziehen. Ziel ist eine alltagsnahe Förderung der Kommunikation, ohne Druck aufzubauen.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Diagnose. Ob und in welchem Umfang eine logopädische Behandlung sinnvoll ist, wird individuell und auf Grundlage der ärztlichen Verordnung sowie der logopädischen Befunderhebung besprochen.